Für Strochenfrende gibt es auch etwas zu beaobachten.

Hier Vaaker Storchenhorst.

© Bilder: Pascal Drubel

 

Liebe Storchenfreunde,
eben konnte ein drängendes Problem der angewandten Wissenschaft gelöst werden: Handelt es  sich bei beiden frisch eingeflogenen Störche in Vaake um die Vögel des Vorjahres?
Eben waren meine Frau und ich vor. Ich bin am traditionellen Kontaktplatz aus dem Auto gestiegen und rund 30 m in Richtung Wiese gegangen. Dort habe ich laut und deutlich mit den Vögeln geredet und bin zurück in Richtung Auto gegangen.
Ich hatte das Fahrzeug noch nicht erreicht, als der erste Storch angeflogen kam. Der Zweite zögerte noch.
Ein Kolkrabe und eine Rabenkrähe stellten sich auch sofort ein.
Wir fuhren zurück und drehten auf dem "Hundestrich" am "Golfplatz" vorbei eine Runde am "Golfplatz" vorbei zur B80 und dann wieder in Richtung Vaake.
Dort sahen wir von der Einfahrt zum Gelände aus, dass mittlerweile beide Störche am Boden sich mit einem Rotmilan auseinandersetzen mussten. Ein herrliches Bild.
Aus diesen Beobachtungen heraus können wir schließen, dass es sich um das Brutpaar des letzten Jahres handelt. Nun freuen wir uns auf das, was dort noch passieren wird.
Pascal Drubel hat uns gestern ein paar aktuelle Fotos der Paarbildung  geschickt. Das sieht eindeutig aus.

Herzliche Grüße
Jupp Rapp



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 Liebe Storchenfreunde,

 

die Spannung wuchs von Tag zu Tag. Die beiden Stöche hatten ihr Verhalten geändert, standen häufiger vom Gelege auf und nestelten in der Horstmulde herum.

 

Sie suchten intensiv auf dem Grünland und einigen Äckern fleißig nach Getier und kümmerten sich weniger um fette Wühlmäuse oder zufällig am Wegesrand liegende Fleischbrocken.

 

Sie hatten aber in fleißiger Arbeit den Wall um die Horstmulde so erhöht, dass von den üblichen Beobachtungspunkten kein Einblick möglich war.

 

Gestern war es dann soweit. Pascal Drubel kam mit seiner Hochleistungshardware und baute seine Technik auf.

 

Die Stadtsoldaten unter der Führung von Stefan Schuldes hatten störende Äste aus den verwilderten Obstbäumen in seiner Schussbahn entfernt. Der Blick war frei.

 

Gestern Abend schickte er die ersten beiden Clips, wunderbare Sequenzen, die ich gern weitergebe.

 

Warten wir ab, ob es wirklich zwei Jungvögel sind.

 

Und viele andere Bürger freuen sich mit uns. Über den Tag verteilt tauchen Spaziergänger, Radfahrer und Hundeführer am "Hundestrich" auf und erfreuen sich an den Störchen sowohl am Boden wie auf dem Horst.

 

Wir bleiben am Ball.

 

Beste Grüße

 

Jupp Rapp

 

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